Der Hillentruper Uphucker! Vor vielen Jahren wurde auch in Hillentrup zur Eigenherstellung von Leinen Flachs angebaut. Bei der Verarbeitung des Flachses mußte dieser einige Zeit in sogenannten "Flachsrotten" lagern. Dies waren kleine Teiche oder Tümpel und derer gab es in Hillentrup viele; besonders im Ortsteil Hornsiek (auch Höpperloch gennant). Hier siedelten sich nun auch Frösche an. Offenbar gefiel es ihnen hier gut, denn sie vermehrten sich prächtig. An warmen Sommerabenden soll ein weit hörbares Gequake zu vernehmen gewesen sein. Und wenn dann in der Paarungszeit die Männchen von den Weibchen getragen wurden, dann raunten sich die alten Hillentruper zu: "Suiste wal do de vielen Uphucker." Eine alte Sitte war es früher, einem Mädchen, das aus Hillentrup wegheiratete, auf dem ihr zustehenden Brautwagen auch heimlich einen Uphucker in einem kleinen Kästchen mit unterzubringen. Beim späteren Entladen und Auspacken des Brautwagens gab es dann jedesmal einen Mordsspaß, wenn der Glücksbringer, der Hillentruper Frosch, davonhüpfte (uphuckte). Zur Erinnerung an diese alte Zeit und an die lustige Sitte hat der Turn- und Sportverein beim Bau seiner Turnhalle im Hornsiek 1952 ein Froschwappen über dem Haupteingang angebracht. Dieses Emblem ziert heute auch die Trikots der Hillentruper Sportler. Im Jahre 1975 übernahm auch die derzeit gegründete Nachbarschaft Hillentrup den Frosch in ihren Vereinswimpel. 1978 wurde dem Uphucker sogar ein Denkmal gesetzt. Steinbildhauer Walter Römer schuf dieses schöne Bildwerk, das nun den Kinderspielplatz an der Papenstraße ziert und den Hillentruper Uphucker über- und dreidimensional darstellt, auf daß er nie vergessen werde! Verfasser: Unbekannt
(die Geschichte des Vereins ist lang..............
deshalb bitte noch etwas Geduld....)